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Lichtermeer am Hafen

Wilkommen in Yokohama

 

Fußballfans, die vor 1990 geboren wurden, werden sich vielleicht noch erinnern: Das WM-Finale 2002 zwischen Deutschland und Brasilien fand damals in Japans zweitgrößter Stadt statt. Bekannt ist Yokohama (横浜市 „seitlicher Strand“) für seinen riesigen Hafen. Aber die Stadt hat viel mehr zu bieten.

 

Oktoberfest in Yokohama

 

Ja. Richtig gelesen. Vergesst München und die Theresienwiese. Das echte Oktoberfest feiert man in Yokohama – übrigens auch im Ende April bis Anfang Mai. Wer jetzt schon mal die Koffer packt sollte aber dran denken, dass unter 20jährige eine Aufsichtsperson brauchen. Immerhin wird da Bier verkauft!

Yokohama wird nie langweilig – denn neben coolen Events wie dem Oktoberfest, regelmäßigen Kunstausstellungen (z. B. im Puppenmuseum) gibt es auch Freizeitparks mitten in der Stadt. Einen guten Überblick bekommt man vom höchsten Gebäude Japans aus – de, Yokohama Landmark Tower im Hafenbezirk Minato Mirai 21.

 

Immer was los am Hafen       

 

Landmark Tower und CosmoClock 21Wenn es dunkel wird in Yokohama, gehen die Lichter an. Wer jetzt am weitläufigen Hafen entlang wandelt, kann ein Meer von bunten Lichtern bewundern. Ist man schwindelfrei, lohnt sich auch eine Fahrt im Riesenrad CosmoClock 21 direkt am Wasser.

Ein bisschen erinnert der Anblick an das London Eye – kein Wunder, denn schließlich treffen sich in Yokohama der Osten und der Westen. Genau hier war es, wo US-Commodore Matthew Perry (nein, nicht der Chandler aus „Friends“...) 1859 landete und Japan – damals eher unfreiwillig – mit dem Rest der Welt in Kontakt brachte. Die erste Ausländer-Siedlung, The Bluff genannt, entstand. Und bis heute verschmelzen hier in der Bucht von Tokyo, Enflüsse von Ost und West: z. B. im traditionellen Porzellanhandwerk.

 

Beliebte Ausflugsziele

Kishine ParkNaturfreunde sollten in einem der berühmten Parks der Stadt vorbei schauen: Im Sankeien- oder Kishine-Park kann man atemberaubende Anblicke genießen. Kleine und große Urlauber werden ihren Spaß im Nogeyama-Zoo haben – der kostet nicht einmal Eintritt. Und wer sich für Geschichte und Kultur interessiert, ist in den zahlreichen Museen der Stadt bestens aufgehoben: Vom Seidenmuseum bis zum Ramen-Museum, das alles über die verschiedenen Nudelarten verrät, gibt es wirklich alles.

 

Jetzt aber wirklich schnell die Koffer packen!

 

Weitere Infos findet ihr unter anderem auf: www.welcome.city.yokohama.jp/eng/travel/

Bildquelle:

Wikimedia (2007), Landmark Tower und CosmoClock 21 von NNE, http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d2/070203_MM21%26FUJI.jpg

 

Wikimedia (2009), Kishine Park von Captain76, http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e1/Kishine_park_08.JPG

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