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Perspektive
Nachdem du nun deine Figuren wahrscheinlich schon in einigen Posen gezeichnet hast, ist dir sicher aufgefallen, dass dabei die Perspektive sehr wichtig ist, um eine Pose erst so richtig interessant zu machen. Allerdings ist sie nicht immer ganz einfach. Hier ein paar kleine Tipps und Bespiele.
Vogelperspektive
Bei der Vogelperspektive siehst du die Figur von oben. Bei meinem Beispiel ist der Kopf der höchste Punkt des Körpers (würde die Figur die Hand ausstrecken wäre diese am Höchsten) und muss deswegen auch am größten gezeichnet werden. Der Körper der Figur wird nach unten immer kleiner. Du siehst, dass der Fuß bei weitem kleiner ist, als wenn du die Figur aus der normalen Perspektive zeichnen würdest. Der Bauch verschwindet komplett unter dem Oberkörper, ebenso die Unterschenkel, die durch die Oberschenkel verdeckt werden.
Froschperspektive
Die Froschperspektive ist sozusagen das Gegenstück zur Vogelperspektive, sprich, du siehst die Figur von unten.
Dabei musst du beachten, dass die Füße am Größten sind und die Figur nach oben zum Kopf hin immer kleiner wird.
Schulter-, Ellbogen- und Hüftgelenke sind nicht gerade, sondern schräg. Die vordere Schulter muss ein ganzes Stück höher sitzen als die hintere.
Die Beine sind ein gutes Stück länger als normal, dafür wird der Oberkörper etwas kleiner.
Streckt eine Figur die Arme von sich, so muss natürlich die Hand die zum Betrachter zeigt um einiges größer dargestellt werden als normal. Die Hand, die nach hinten gestreckt ist, ist dementsprechend viel kleiner. Bei dieser Pose siehst du auch recht gut, dass eigentlich der komplette nach vorne gestreckte Arm hinter der Hand verschwindet und du nur noch ein Stück der Schulter siehst.
Der nach hinten gestreckte Arm wird kürzer, die Gelenke sitzen näher beieinander.



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