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Geröstete Reiskuchen in Teesud
Gespeichert von bottych am/um Di, 08/14/2012 - 11:58
Heute probieren wir mal ein klassisches Gericht. Passt super als Vorspeise und schmeckt am besten frisch zubereitet.
Das braucht ihr:

- 350 g Sushi-Reis
- Etwas frischen Ingwer
- 2 EL Sake oder Mirin
- 5 EL Sojasauce
- Salz
- Grüner Tee (1 Beutel)
- Instant-Dashi
- 1 Nori-Blatt

Zuerst müsst ihr den Reis waschen. Gebt ihn in einen Topf zusammen mit kaltem Wasser und wirbelt ihn herum. Dann schüttet ihr das Wasser ab. Das wiederholt ihr so oft, bis das Wasser fast klar ist. Dann den Reis abtropfen lassen.

Nehmt ein etwa 3 cm langes Stück Ingwer und schneidet es in feine Streifen.
Den Ingwer kocht ihr jetzt mit einem halben Liter Wasser auf. Wenn es blubbert, gebt ihr den Reis, Sake und 1 EL Sojasauce dazu.

Das ganze kocht ihr dann etwa 5 Minuten kräftig. Dann die Hitze runter schalten, den Deckel drauf und noch mal 5 Minuten köcheln lassen. Vom Herd ziehen und 10 Minuten quellen lassen.
Lasst den Reis abkühlen und füllt ihn in eine weite Schüssel. Etwas Salz dazu geben und leicht unterheben.

Mit nassen Händen formt ihr dann kleine Küchlein aus dem Reis. Ich hab Bällchen gemacht – musste dann aber beim Braten feststellen, dass das ziemlich spritzt und in der Pfanne rum flutscht. Versucht lieber, den Reis wie Frikadellen zu formen.

Kocht 400 ml Wasser auf und brüht darin den grünen Tee. Achtung: O-cha (=grüner Tee) wird bitter, wenn er mit sprudeln kochendem Wasser aufgegossen wird und länger als 2 Minuten zieht!

Den Tee gebt ihr in einen Topf und fügt das Dashi-Pulver hinzu. Dashi ist eine Würzmischung, die es im Asia-Laden gibt. Kauft am besten vorportionierte Packungen, das ist besonders praktisch. Teesud zusammen mit dem Dashi erhitzen.

Jetzt erhitzt ihr Öl in einer Pfanne und bratet die Reisküchlein an. Wenn sie kross sind, gießt ihr die restliche Sojasoße dazu und schwenkt die Küchlein darin.

Fast fertig!
Füllt euren Teesud in eine Schüssel und gebt die gerösteten Reiskuchen dazu. Oben drüber krümelt ihr zum Schluss etwas vom Nori-Blatt.
Besonders lecker ist es, wenn der Sud noch ganz heiß ist. Die Küchlein schmecken aber kalt auch noch gut.
Beim Braten etwas aufpassen – im heißem Öl ploppen einzelne Reiskörner schon mal ordentlich rum. Meine linke Hand kann ein Lied davon singen...
Guten Appetit!
